Dezember 2018

Das Programm!

Stand auf der Jubiläumsfeier!

DiSenSu Projektansprechpartnerinnen: Tatjana Jesserich und Dr. Ute Brinkman und das Juniorlaborteam: Leiterin Dr. Andrea-Katharina Schmidt und Silke Niesig (v.l.n.r.)

TU Darmstadt

Jubiläumsfeier des Merck – TU Darmstadt – Juniorlabors

Das Merck – TU Darmstadt – Juniorlabor feierte dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen – über 28.000 Schülerinnen und Schüler haben bisher das Labor zum Experimentieren und zur Wissensvertiefung in der Chemie genutzt. Das Darmstädter DiSenSu-Team war auch mit einem Stand vertreten und hat Kontakte mit teilnehmenden Lehrer und Lehrerinnen geknüpft.

















DiSenSu wird zukünftig auch im Merck – TU Darmstadt – Juniorlabor vertreten sein

Zukünftig wird DiSenSu auch dort Coachings für Schülerinnen mit Migrationshintergrund anbieten!

⇒ Berufsorientierung für Schülerinnen im Juniorlabor

PH Ludwigsburg & TU Darmstadt

Treffen der beiden DiSenSu-Teams

Im Dezember trafen sich die DiSenSu-Teams aus Darmstadt und Ludwigsburg. Wir diskutierten die Social-Media-Vertretung auf Instagram, neue Formen der Ankündigungen von Events auf der Homepage, sodass sie für SchülerInnen noch präsenter werden, und die ersten Entwürfe für Give Aways.
Als Give Away für die Teilnehmerinnen werden wir Silikonarmbändchen verschenken, sodass noch mehr Mädchen auf das Projekt aufmerksam werden. Weiterhin tauschten wir unsere Erfahrungen mit dem Coaching- Tool aus und planten unsere Beiträge für die ESERA-Konferenz in Bologna 2019, sowie die weitere Publikationsstrategie.

PH Ludwigsburg

Netzwerkarbeit

Auch die Vernetzung wurde vorangetrieben. Anfang Dezember fand ein Treffen mit Kooperationspartnern des Arbeitskreises GirlsDay statt. Wir stellten das Projekt DiSenSu vor und entwickelten Ideen. Im Gespräch war dabei eine mögliche Kooperation auf der Berufsmesse „BAM“ im Forum Ludwigsburg. Neben diesem Treffen wurde das Team DiSenSu von der Integrationsbeauftragten Anne Kathrin Müller vom Büro für Integration und Migration Ludwigsburg zum Treffen des „runden Tisches Türkei“ eingeladen. Dieses Treffen fand am 10. Dezember im „Türkischen Kulturzentrum und Sportverein Ludwigsburg e.V.“ statt. Dabei wurde das Projekt DiSenSu den Vertretern von verschiedenen türkischen Vereinen vorgestellt und stieß auf sehr großes Interesse. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den neuen Partnerinnen und Partnern!

November 2018

Prof. Dr. M. Prechtl, Dr. U. Brinkmann und T. Jesserich auf der "Komm, mach MINT" - Netzwerktagung - Posterplazierung

Foto-Shooting mit zwei Schülerinnen

Stand am Studieninformationstag der PH Ludwigsburg

TU Darmstadt

„Komm, mach MINT.“ Netzwerktagung

Am 15./16. November war das Darmstädter DiSenSu-Team auf der „Komm, mach MINT.“ – Netzwerktagung: „Digital Mindchange – Wie Unternehmen und Frauen vom digitalen Wandel in der Arbeitswelt profitieren im Forum Adlershof in Berlin.
Auf der Tagung konnte sich das DiSenSu Projekt mit einem Poster vorstellen. Das Team Darmstadt hatte dort die Möglichkeit sich viele Anregungen und Impulse zu holen. Zudem war es eine großartige Gelegenheit neue Kontakte mit nach Hause zu nehmen.









PH Ludwigsburg

Fotoshooting für ein DiSenSu-Roll-Up

Im November wurde das Roll-Up für die kommenden Events fertig erstellt. In einem Foto-Shooting mit zwei Schülerinnen der Gottlieb-Daimler Realschule Ludwigsburg entstanden tolle Bilder. Vielen Dank für euer Mitwirken! Neben der Entwicklung des Roll-Ups, entwickelte das Team Ludwigsburg einen Instagram-Account
Geplant ist, auf Instagram aktiv zu werden, um das DiSenSu-Projekt zu promoten.

Studieninformationstag und weitere Aktivitäten

Am 21. November fand an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg der Studieninformationstag für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler statt. An diesem Tag hatte das DiSenSu-Team einen Stand im Foyer, an dem einige Schülerinnen und Schüler mit viel Freude teilnahmen.
Mitte November fand ein Treffen mit einer pädagogischen Mitarbeiterin der „Karlshöhe Ludwigsburg“ statt. Im Rahmen eines Projektes „Schule – Beruf“ zur Berufsorientierung wurde eine Kooperation für den 26. Februar 2019 in Bietigheim an einer Realschule geplant.

Das Interesse ist groß. Prof. Dr. Silvija Markic wurde eingeladen, das Projekt DiSenSu den Studierenden des Lehramts der Sekundarstufe I der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg vorzustellen. In der Veranstaltung „Allgemeine Pädagogik“ wird sie das Projekt und somit Möglichkeiten der Berufsorientierung in MINT-Fächern präsentieren. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, das Tool zu testen und sich von dem Projekt selbst zu überzeugen.

Oktober 2018

Die Coaches Dr. Ute Brinkmann und Tatjana Jesserich mit Sina Bodenheimer (v.r.n.l.)

Die Coaches Christina Heiser und Sina Bodenheimer (v.r.n.l.)

Berufsorientierungsgespräche an der Erich-Kästner-Schule in Darmstadt

Nach einer Informationsveranstaltung an der Erich-Kästner-Schule in Darmstadt, Anfang September, folgten jetzt im Oktober die Berufsorientierungsgespräche mit Schülerinnen mit Migrationshintergrund. 31 Schülerinnen nahmen das Angebot wahr und diskutierten mit dem Darmstädter DiSenSu-Team, den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Tatjana Jesserich, Dr. Ute Brinkmann und den studentischen Hilfskräften Christina Heiser und Sina Bodenheimer über mögliche Berufs- und Studienmöglichkeiten im MINT-Bereich mit dem Schwerpunkt Chemie. Die Gespräche wurden vor Ort in der Schule durchgeführt. Mit Hilfe des DiSenSu-computerbasierten Fragebogens wurden die Schülerinnen angeleitet, eine persönliche Präferenzliste für den späteren Beruf aufzustellen. Sie konnten sich bei einer praktischen Pipettierübung und einer Übung zum räumlichen Denken mit Molekülen austesten. Anschließend hatte jede Schülerin Zeit mit ihrem Coach über ganz auf sie zugeschnittene Möglichkeiten für die spätere Berufs- oder Studienwahl zu sprechen.



Weitere Schulkooperation in Darmstadt

Außerdem hat das DiSenSu-Team im Oktober noch eine weitere Schulkooperation initiiert. Das Team stellte im Rahmen einer Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer das DiSenSu-Projekt an der Georg Büchner Schule in Darmstadt vor, weckte so das Interesse bei den Lehrerinnen und Lehrern des Fachbereichs, die die Informationen an ihre Klassen/Kurse weitergaben. Jetzt stehen im November weitere Schülerinnen-Coachings für das Darmstädter Team an.



Podiumdiskussion „Die Rolle der Eltern in der Berufsorientierung“ in Ludwigsburg

Am 23. Oktober fand an der Gottlieb-Daimler-Realschule: in Ludwigsburg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Rolle der Eltern in der Berufsorientierung“ statt. An dieser Diskussionsrunde nahmen wir mit unserem Projekt DiSenSu teil. Ebenso beteiligt waren Vertreterinnen und Vertreter der Eltern, von Firmen und unterschiedlichen Schularten. Es kam ein reger und interessanter Austausch zustande, u. a. wurden folgende Thematiken diskutiert: „Welchen Einfluss haben die Eltern auf den Prozess der Berufsorientierung ihrer Kinder? Was benötigen Eltern, um ihrer Rolle gerecht zu werden? Welche Art der Elterneinbindung ist zielführend und wird sie von den Eltern angenommen? Eigene Erfahrungen mit der Elternarbeit in der Schule und im Rahmen des Projektes.“ Nach der Diskussion wurden neue Kontakte geknüpft, woraus weitere Einladungen zum Ideenaustausch und für Events folgten.



Weitere Aktivitäten der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg

Neben der Podiumsdiskussion bereitete das Team Ludwigsburg den Studieninformationstag am 21.11.2018 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg vor, an dem das Projekt DiSenSu teilnehmen wird. An diesem Tag sollen junge Frauen angesprochen werden, die sich in der Phase der Studienorientierung befinden. Ebenfalls konnte sich das Team Ludwigsburg in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg einen Stand auf der Karrieremesse Stuzubi am 2.2.2019 in der Stuttgarter Liederhalle sichern.

Das ganze DiSenSu-Team arbeitete intensiv an einem Roll-Up, um bei kommenden Events noch deutlicher sichtbar zu sein. Dazu wurde in Kooperation mit einer Studentin der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und zwei Schülerinnen mit Migrationshintergrund aus einer Realschule Fotos erstellt. Eines dieser Bilder wird auf dem Roll-Up zu sehen sein. Eine geplante Veröffentlichung über die „One Step Back“-Studien ist durch Lilith Rüschenpöhler vom Team Ludwigsburg ebenfalls in Arbeit.

September 2018

Das Ludwigsburger Team beim interkulturellen Fest

Digital-Tool

Julian Küsel auf der ECRICE

Jahrestagung der GDCP in Kiel: J. Küsel, M. Hönig, Prof. Dr. M. Prechtl, Prof. Dr. S. Markic und L. Rüschenpöhler (v.l.n.r.)

Tag der offenen Tür im Fachbereich Chemie der TU Darmstadt

Interkulturelles Fest in Luwigsburg

Am 15. September führte das Team aus Ludwigsburg das erste Event zur Berufsorientierung von Mädchen mit Migrationshintergrund durch. Beim interkulturellen Fest auf dem Ludwigsburger Marktplatz zeigte sich das Projekt mit einem eigenen Stand. Viele Mädchen und junge Frauen testeten ihre Fähigkeiten mithilfe des Digital-Tools sowie der praktischen Übungen und diskutierten mit ihren Coaches ihre Ergebnisse. Gemeinsam mit studentischen Hilfskräften führte Marina Hönig eine Bühnenshow vor und präsentierte das Projekt auf einer Parade durch die Ludwigsburger Innenstadt. Die Teilnahme am interkulturellen Fest in Ludwigsburg machte allen Beteiligten viel Freude und regte zum Teil tiefgreifende Diskussionen zwischen den Mädchen und ihren Coaches an.



Öffenlichkeitsarbeit

Neben diesem Auftakt stand der September ganz im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit: Die Teams aus Darmstadt und Ludwigsburg stellten das Projekt DiSenSu auf zwei nationalen und einer internationalen Tagung vor. Auf der European Conference on Research in Chemical Education (ECRICE) in Warschau präsentierten Prof. Dr. Silvija Markic und Julian Küsel ein Poster des Projekts DiSenSu. Es ergaben sich angeregte Diskussionen u. a. mit Forscherinnen und Forschern aus Israel, Deutschland und Irland und es wurden neue Kontakte zu Partnerinnen und Partnern geknüpft, die ähnliche Ansätze vertreten.

Daraufhin folgten die Fachgruppentagung „Chemieunterricht“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Karlsruhe sowie die Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik in Kiel. Auf der Tagung der GDCh hielten Prof. Dr. Markus Prechtl und Prof. Dr. Silvija Markic einen Vortrag, in dem sie die Hintergründe des Projekts sowie erste Ergebnisse der „One Step Back“-Studien erläuterten. Auf der Jahrestagung der GDCP brachte sich DiSenSu mit gleich zwei Beiträgen in einer Postersession ein. Vor dem ersten Poster stellte Prof. Dr. Markus Prechtl die entwickelten Methodenwerkzeuge vor, mit denen die Mädchen mit Migrationshintergrund auf den Events arbeiten. Vor dem zweiten Poster diskutierte Marina Hönig ausgewählte Befunde der „One Step Back“-Studien, die mit Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurden.



Tag der offenen Tür im Fachbereich Chemie an der TU Darmstadt

Am 22. September, dem Tag der chemischen Industrie öffnete der Fachbereich Chemie der Technischen Universität Darmstadt seine Türen. Das Darmstädter Echo berichtete! Eine wunderbare Gelegenheit für die Darmstädter DiSenSu-Mitarbeiterinnen und Prof. Dr. Markus Prechtl das Projekt vorzustellen und mit Schülerinnen erste spannende Berufsorientierungsgespräche durchzuführen.

August 2018

Startseite des webbasierten Coachings

Ergebnisse der One Step Back Studie - Wünsche der Schüler*innen

Ergebnisse der One Step Back Studie - Wünsche der Studierenden

DiSenSu-TShirt

Der August war für die DiSenSu-Projektmitarbeiter*innen sehr arbeitsreich.
Die bestehenden Tools wurden anhand der Voruntersuchungen überarbeitet. Für die haptische Übung wurde ein weiterer Vorversuch mit sechs Versuchspersonen durchgeführt und qualitativ ausgewertet. Das Team der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg setzte das Coaching-Tool webbasiert um. Das neue webbasierte Format wurde ebenfalls getestet und verbessert.
Die Ergebnisse der One Step Back Studie in Ludwigsburg wurden ausgewertet.
Weiterhin wurden die ersten Events vorbereitet und geplant. Hierzu gab es eine enge Zusammenarbeit mit dem Projektträger, so dass ein einheitliches Corporate Design für DiSenSu entstehen konnte. Im diesen Rahmen wurden auch T-Shirts designed. Ebenfalls wurden Flyer für beide Standorte entworfen und gedruckt.
Am Standort Ludwigsburg wurden alle Vorbereitungen für die ersten Coachings im Rahmen des interkulturellen Fest der Stadt Ludwigsburg am 15.09.2018 getroffen und am Standort Darmstadt die Zusammenarbeit mit der Erich-Kästner-Schule in Darmstadt auf einen sehr guten Weg gebracht. Eine erste Informationsveranstaltung für die Schülerinnen der Schule erfolgte am 04.09., die Coachings werden dann im Herbst/Winter 2018 stattfinden. Erste Coachings werden zudem im September im Rahmen des Tags der offenen Tür der Technischen Universität Darmstadt angeboten.
Weiterhin wurden die Vorträge und Poster für die Tagungen der European Conference on Research in Chemical Education (ECRICE) in Warschau, der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik und für die Fachgruppentagung „Chemieunterricht“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker im September vorbereitet.
In Planung sind darüberhinaus gemeinsame Kooperationen: Berufsinformationszentrum Ludwigsburg; Mann und Hummel und mit der Projektleitung der vocatium Stuttgart. Am 23.10.2018 wird u.a. eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Die Rolle der Eltern in der Berufsorientierung – Berufsorientierung von Eltern, für Eltern, mit Eltern“ stattfinden.

Juli 2018

Das Cut-Out-Animations-Studio der TU Darmstadt.

Der Juli ist für uns ein wichtiger Monat, da dessen Ende für uns den Übergang von der Planungs- zur Umsetzungsphase markiert. In Darmstadt und Ludwigsburg schließen wir die Entwicklung unserer Werkzeuge (Übungen/Tests) für die Events ab. Als Ergänzung dazu werden Projektdokumentationen und Manuals für die Betreuerinnen der zukünftigen Events verfasst.
Im Juli kümmern wir uns zudem noch intensiver um unsere spezifischen Arbeitspakete (AP02.1 und AP04.4). Das Team Darmstadt hat im Studio für Cut-Out-Animation, das zur Arbeitsgruppe Fachdidaktik Chemie an der TU Darmstadt zählt, den Prototyp einer Foto-Story zur Berufsorientierung gestaltet. Unterstützung kam vonseiten engagierter Studentinnen, die Interesse an der Cut-Out-Technik und am DiSenSu-Projekt zeigen.

Juni 2018

Vania Gomes Zuin (Federal University of São Carlos) am DiSenSu-Poster.

Rachel Mamlok-Naaman (Weizmann Institute, Israel) am DiSenSu-Poster

Vom 1. bis 3. Juni wurde DiSenSu im Rahmen der Bremer-Dortmunder-Forschungstagung vorgestellt. Viele nationale und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten mit uns am DiSenSu-Poster und äußerten ihr Interesse an dem Projekt. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Kontakte mit Fachdidaktikerinnen aus Brasilien und Israel, die sich für die Frauenförderung interessieren und engagieren, geknüpft.
Neben der Öffentlichkeitsarbeit haben wir uns auch der Qualitätsentwicklung unserer Methodenwerkzeuge gewidmet. Dabei lag der Teufel häufig im Detail, insbesondere hinsichtlich der Klärung von Aufgabenstellungen (Verständlichkeit) und der Kompatibilität von IT-Technologie/-daten. In Darmstadt wurde der „Purpose-Test“ und in Ludwigsburg die Fragebögen zum „Selbstkonzept“ ausdifferenziert. Die erste PC-Version zum Coaching von DiSenSu wurde fertiggestellt.

Mai 2018

Ergebnisse der Voruntersuchung.

Das Coaching-Tool.

Das Team Ludwigsburg hat verschiedene (diverse) Kohorten zu den Rahmenbedingungen einer gelingenden Berufsorientierung in außerschulischen Lernsettings sowie zu entsprechenden Vorerfahrungen, Interessen und Mediennutzung befragt. Die ersten Befunde sind vielversprechend.
Das Team Darmstadt hat in Vorversuchen die Tools zu den räumlichen und haptischen Fähigkeiten mit Studierenden getestet. Zusätzlich wurden aufgabenspezifische Selbstwirksamkeitserwartungen und Attribuierungsstile erfasst. Der Vorversuch zu den räumlichen Fähigkeiten war erfolgreich, da unterschiedlich schwierige Aufgaben identifiziert und die Reliabilität des Versuchs und der verwendeten Fragen bestätigt werden konnte. Der Vorversuch Haptik zeigte hingegen Schwächen in der Aufgabenstellung. Er muss überarbeitet und erneut überprüft werden.
Die validierten Aufgaben wurden für die Bearbeitung an einem PC aufbereitet und mehrfach mit Test-Anwender*innen erprobt.
An der PH Ludwigsburg fand der Girls‘ Day statt.

April 2018

Fragebogen mit Likert-Skala.

Der Monat stand für beide Projektgruppen ganz im Lichte der Entwicklung der Erhebungsinstrumente für DiSenSu. Die Fragebögen und Aufgabenstellung wurden auf der Grundlage von recherchierter Fachliteratur gestaltet und mehrfach unter dem Gesichtspunkt der Sprachsensibilität überprüft. Das Team Ludwigsburg hat einen umfangreichen Online-Fragebogen zu den Rahmenbedingungen einer gelingenden Berufsorientierung sowie zu entsprechenden Vorerfahrungen, Interessen und Mediennutzung entwickelt. Das Team Darmstadt hat sich währenddessen den Testungen von räumlichen und haptischen Fähigkeiten, die für MINT-Berufe von Relevanz sind, gewidmet.
Darüber hinaus haben sich beide Teams in der Netzwerkarbeit engagiert; wozu unter anderem ein Besuch des Internationalen Bürgerfests der Stadt Darmstadt zählte.

März 2018

Markus Prechtl berichtet über DiSenSu.

Teambesprechung

Mit einer ersten öffentlichen Vorstellung von DiSenSu sind wir im Rahmen der MINT-Kolleg-Tagung in Stuttgart (www.mint-kolleg-tagung.de) in das Projekt gestartet. In unserem Vortrag „Über die diversitätssensible Berufsorientierung in Chemie und die Problematik der Reproduktion von Differenzen“ haben wir herausgearbeitet, wie bei Schülerinnen (mit Migrationshintergrund) das Interesse an einer Studien- oder Berufswahl in Chemie gefördert werden kann, ohne dass dabei wiederholt stereotypische Zuweisungen erfolgen. Im Vortrag wurde zunächst ein Überblick zur Berufssituation in Chemie, differenziert nach akademischen und nicht-akademischen Berufen sowie nach Geschlecht und Migration, gegeben. Danach wurde kritisch reflektiert, wie außerschulische Angebote – aus der Gender/Diversity-Perspektive betrachtet – adäquate Orte für die Berufsorientierung darstellen können. Der Vortrag ist mittlerweile als Publikation erschienen und auf unserer DiSenSu-Webseite (unter Publikationen) abrufbar.
Im Anschluss an die Veranstaltung fand ein ausgedehntes Gruppentreffen der Projektgruppen statt.